Bei der Europäischen Wildkatze handelt es sich nicht um verwilderte Hauskatzen, sondern um eine eigenständige, in Deutschland heimische Art (Felis Silvestris). Zu erkennen ist die Wildkatze an der Musterung des Fells, die durch verwischte Zeichnungen sowie im Schwanzbereich durch dunkle Ringe und der kräftig schwarzen Schwanzspitze auffällt. Die Reviergröße der Tiere variiert, je nach Nahrungsangebot, zwischen 2 und 9 Quadratkilometern.

Heute ist die Wildkatze in vielen Gegenden verschwunden oder verschollen. Grund dafür ist, dass die einst flächendeckenden Wälder nur noch ca. 30% der Fläche Deutschlands ausmachen. Zudem bestehen Wälder heute immer noch aus Monokulturen, die kaum Lichtungen, Totholzinseln und Dickichte aufweisen. Ursprüngliche und großflächige Buchenmischwälder sind selten geworden. Ausschlaggebend für die Verbreitung der selten gewordenen Tiere ist aber auch die Vernetzung solcher Biotope. Die einzelnen Waldinseln sind meistens durch Landwirtschaft, Siedlungen oder Straßenbau voneinander isoliert, sodass die Tiere es kaum schaffen, sich zwischen den Waldstücken zu bewegen.

Die Wildkatze besetzt als heimisches Raubtier in unserem Ökosystem eine sehr wichtige Nische.  Der BUND setzt sich seit über 15 Jahren für deren Schutz ein. Im Rahmen des Projektes "Rettungsnetz Wildkatze" des BUND Bundesverbandes hat die Ortsgruppe Ettenheim Lockstöcke und Infrarotkameras aufgestellt. 

Weitere Informationen auf www.wildkatze.info

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Die Aufnahmen der Infrarotkamera können in unserer Fotogalerie betrachtet werden. Bisher jedoch noch keine Fotos von Wildkatzen.

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Titelseite des Jahresberichtes 2013

Einblicke in die Arbeit des BUND, seine Einnahmen und Ausgaben, die Zahl seiner Mitglieder und Förderer – das alles und noch viel mehr finden Sie im Jahresbericht 201.

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