Herzlich willkommen beim BUND OV Ettenheim mit Umland!

Unsere Homepage wird derzeit neu erstellt. Bis zur Fertigstellung finden Sie hier die wichtigsten Informationen.

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Bitte vormerken !!!

  • Ferienprogramm

Am Freitag, 12. August 2022 sind wir mit unserem Angebot "Auf den Spuren des Bibers" (Ort: Rust) beim Ferienprogramm in Ettenheim und Kippenheim am Start. Anmeldungen sind nur direkt über die Gemeinden möglich.

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Wespen und Hornissen

Bei Fragen zu Wespen/Hornissen und Co. wenden Sie sich bitte gerne für eine erste kostenfreie telefonische Beratung an                                                                       Sven Sackmann unter der Nummer 0175 1130634.

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 Ansprechpartner für spezielle Bereiche:

Steinkauzteam von links: Hardy Scheer, Hartmut Mohr

und Wolfgang Hoffmann (+ Storchenbetreuer s.u.)

 

Artenschutzprojekt Steinkauz

Der Steinkauz ist eine kleine, etwa taubengroße Eule und wiegt um die 200 Gramm. Markant sind seine gelben Augen und zwei weiße „Augenbrauen“, die ihm einen strengen Blick verleihen. Er ernährt sich von Mäusen, Würmern und Käfern, wobei er seine Beute nur auf freiem Feld oder kurzrasigen Flächen finden kann. Da er standorttreu ist, muss ein bereits vorhandener Standort besonders gepflegt werden, damit er über die Jahre hinweg schrittweise weitere geeignete Lebensräume besiedeln kann.

Bereits in den 80er Jahren war abzusehen, dass die kleine Eule es immer schwerer haben würde, Brutplätze zu finden. Sie brütet nämlich am liebsten in Baumhöhlen in Streuobstbeständen. Das ist auch ihr Nahrungslebensraum, denn sie jagt dort vor allem Mäuse im niedrigen Gras. Durch den fortschreitenden Straßen- und Siedlungsneubau werden die Streuobstflächen immer weniger und auf den noch bestehenden werden alte Bäume mit natürlichen Baumhöhlen entfernt. Um diesen Verlusten gegenzusteuern, haben Naturschützer künstliche Niströhren gebaut, die an waagerechten Ästen in Hochstammobstbäumen angebracht werden. Diese Röhren werden angenommen, wo Steinkäuze noch vorkommen. In Ettenheim, Kappel, Grafenhausen und Orschweier waren sie damals noch heimisch, nun brüten sie aber nur noch in Grafenhausen. Durch geeignete Schutzmaßnahmen hofft man, dass sie sich wieder nach Orschweier und Ettenheim ausbreiten.

Der Naturschutzbund Ettenheim hatte Niströhren an geeigneten Standorten montiert und die Population hat wieder leicht zugenommen. Ein auf drei Jahre befristetes Interregprojekt hat ab 2019 für einen neuen Anlauf gesorgt, indem Wolfgang Hoffmann und Hartmut Mohr unter Führung des langjährigen Steinkauzbetreuers Hardy Scheer weitere Nistkästen montierten und betreuen. Außerdem pflanzen sie zusammen mit den Eigentümern der Streuobstwiesen neue Bäume und versuchen, durch persönliche Kontakte, sie für die Bedürfnisse der Steinkäuze zu sensibilisieren. Inzwischen sind die drei Steinkauzbetreuer im neu gegründeten „BUND Ortsverband Ettenheim mit Umland“ eingebunden. Die jährlichen Pflegemaßnahmen umfassen neben der Bereitstellung der Brutröhren die Kontrolle der Gelege, danach gegebenenfalls die Beringung der Jungtiere mit Ringen der Vogelwarte Radolfzell und im Spätjahr die Reinigung der Niströhren.

 

 

Storchenbetreuer: Wolfgang Hoffmann - 07822 1637 - wolfghoffmann@aol.com

Artenschutzprojekt Storch

Ende der 1970er Jahre glaubte kaum noch jemand, dass die Weißstörche im Lande noch lange überleben würden, denn es gab in ganz Baden-Württemberg nur noch etwa 18 Brutpaare. 1984 wurde der Weißstorch vom NABU zum Vogel des Jahres gewählt und der startete zusammen mit dem staatlichen Naturschutz ein auf 10 Jahre befristetes Wiederansiedelungsprojekt. Das startete erfolgreich, so dass sich auch 1992 in Ettenheim mit Unterstützung von Klaus Bruder (im Polizeidienst 1993 gestorben) und Wolfgang Hoffmann ein Storchenpaar auf dem Ettenheimer Rathaus ansiedeln konnte.

Nach Ende des Projekts arbeitete Wolfgang Hoffmann weiter mit den Störchen und unterstützte auch andere Gemeinden im nördlichen Landkreis Emmendingen und in der südlichen Ortenau durch Reaktivierung alter Neststandorte und Errichtung neuer Nestunterkonstruktionen.

Obwohl es nicht gelungen war, mehr Feuchtgebiete als Nahrungsgrundlagen für die Störche zu erschließen, profitierten sie durch weitere Anpassung an die Agrarkultur, sowie durch teilweise Umstellung ihrer Nahrung von Amphibien auf Mäuse. Schließlich kamen auch weniger Störche an Stromleitungen und Strommasten zu Tode, weil die hiesigen Stromversorger in Zusammenarbeit mit den Naturschützern ihre Anlagen sicherer machten. Inzwischen lebten in Baden-Württemberg im Jahr 2021 über 3000 Brutpaare (18 im Jahr 1978!)

Allerdings werden die für Störche und andere Tierarten geeigneten Nahrungslebensräume zunehmend bebaut und durch Straßenbau zerschnitten, so dass ein Ende des „Höhenfluges“ der Störche abzusehen ist.

In Ettenheim brütet aktuell und immer wieder ein Storchenpaar auf dem Rathaus, das über eine Videokamera am Nest aufgenommen und im Bürgerbüro und auch von außen über Monitore beobachtet werden kann. Ein weiteres Paar befindet sich auf dem Palais Rohan, sowie ein drittes auf dem obersten Simsbogen der Stadtkirche. Neuerdings ist auch ein Sendemast am Supermarkt mit Tankstelle besetzt, sowie das Glockentürmchen des Gymnasiums.

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Am 20. Juli 2021 fand unsere Mitgliederversammlung mit Wahlen erfolgreich statt. Als gleichberechtigte Vorstände sind Eva Kimminich, Brigitte Scheer (Schatzmeisterin) und Heinrich Waidele künftig aktiv. Als Beisitzer engagieren sich Wolfgang Hoffmann und Hardy Scheer. Die Kassenprüfung übernehmen Günter Hog und Fabian Albert. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl! Auf eine gute Zusammenarbeit für Umwelt und Natur!

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Liebe Umwelt- und Naturschutzinteressierte,

Sie haben Fragen, Anregungen oder möchten sich gemeinsam mit uns engagieren? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme per Telefon oder per E-Mail. Unsere Kontaktdaten dazu finden Sie unten.

Es grüßt von Herzen

Ihr BUND-Ortsverband Ettenheim mit Umland

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Unsere Kontaktdaten sind:
 
BUND-Ortsverband Ettenheim mit Umland
Bergwerkstraße 1
77975 Ringsheim
 
E-Mail: bund.ettenheim@bund.net
Tel. 0163 9176584

Wir sind viel draußen unterwegs und Sie erreichen uns daher ausschließlich mobil.
Wir rufen Sie gerne zurück. Da wir in Teilzeit (Mo/Mi/Do vormittags + Do bis 16 Uhr) und ehrenamtlich arbeiten, kann der Rückruf ggfs. auch einige Tage dauern.

Spenden sind willkommen!!! 

Sparkasse Offenburg/Ortenau  IBAN DE18 6645 0050 0070 0838 88    BIC SOLADES10FG

Danke!

Herzliche Grüße
Elke Völker
Geschäftsstellenleiterin



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